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Der Semenskyj-Lewyzkyi-Palast

    Adresse:Pekarska-Str. Nr. 19
  • ist eines der glänzendsten Beispiele der späteklektischen Architektur des 19. Jahrhunderts.

    Der Konsul der galizischen Staaten, der Graf Kostjantyn Semenskyj, ein alter Mann aus dem Städtchen Mageriw, gab den Entwurf des Palastes bei dem Architekten Fryderyk Baumann in Auftrag, der aus Preußen kam. Der Palast an der Pekarska-Str. wurde vor 1849 errichtet.

    Der Sohn des Grafen Kostjantyn, Wilhelm Stanislaw Semenskyj (1827-1901), der sich durch seinen Dienst die Bezeichnung des geheimen Beraters des Kaiserhofes erwarb und Mitglied der österreichischen Herrenkammer sowie ein Ritter des Malteserordens war, baute den Palast 1877 um. Den Entwurf führte der Architekt A. Wagner im Stil des französischen Barock aus. Die Architekten Iwan Lewynskyj und Jan Kudelskyj bauten den Palast in den Jahren 1891-1894 wieder auf. Er hat seine äußere Gestalt bis heute bewahrt.

    Der Palast ähnelt einer alten Residenz, er verfügt über Seitenflügel und einen geräumigen Hof. Östlich des Haupttors befindet sich eine Einfahrt zu den Ställen und zur Reithalle, die Einfahrt ist mit zwei Pferdeköpfen verziert. Schließlich war Wilhelm Stanislaw Semenskyj der Präsident der galizischen Kommission für Pferdezucht und ein großer Liebhaber dieser Tiere.

     

    1856 heiratete Wilhelm Stanislaw Sofia Lewyzka und ihr Nachkomme Stanislaw Kostjantyn Maria Felix (1864-1918) nannte sich schon Semenskyj-Lewyzkyj. Aus dieser Zeit ist an der Fassade die Inschrift S. L. erhalten. Die Nachfahren dieser Familie leben jetzt in Kanada, und ihr Palast in Lviv wartet auf eine gründliche Renovierung.

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