Dinge zu tun

Der Lubomyrski-Palast

  • Adresse:Rynok-Platz Nr. 10
  • ein klassischer Barockpalast aus dem 18. Jahrhundert mit Originalskulpturenverzierung.

    Zwei mittelalterliche Steinhäuser auf dem Rynok-Platz, die dem Fürst Sapega gehörten, wurden 1744 nach dem Entwurf des Architekten Bernard Meretyn, des Baumeisters der Kirche des Heiligen Juri, zu einem umgebaut. Im Jahr 1760 kaufte der neue Besitzer des Gebäudes, der Fürst Stanislaus Lubomyrskyj, zwei benachbarte Häuser an der Ruska- und der Fedorova-straße und machte nach dem Entwurf des bekannten Architekten Jan de Witt, des Baumeisters der Dominikanerkirche, aus den getrennten Gebäuden einen großen Palast. Die Bau-, Schmuck- und Skulpturarbeiten leiteten der in Lviv nicht weniger bekannte Architekt Martyn Urbanik und der bekannte Bildhauer Sebastian Fessinger.

    In den Jahren 1772-1821 befand sich in dem Palast die Residenz der österreichischen Gubernatoren Galiziens. Ab 1895 gehörte das Gebäude der ukrainischen Kulturgesellschaft „Proswita“ (Aufklärung), die dort eine Reihe von ihren Organisationen unterbrachte. Dort befand sich die Buchhandlung der Wissenschaftlichen Taras-Schewtschenko-Gesellschaft, die Redaktion der Zeitung „Dilo“ („Angelegenheit“) und der Zeitschrift „Hromadjanskyj Holos“ („Die bürgerliche Stimme“). Seit 1975 befindet sich in dem Haus eine Ausstellung mit Möbeln und silbernem und Porzellangeschirr aus den Fonds des Museums für Ethnographie und Kunsthandwerk. 

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