Dinge zu tun

Der kleine Palast mit Sphinxen

    Adresse:Selena-Str. Nr. 102
  • der letzte mehr oder weniger erhaltene Lviver Palastgarten von Anfang des 19. Jahrhunderts.

    Vor dem prächtigen Eingang des kleinen Palastes befinden sich zwei Paar Säulen pseudotoskanischer Art, über denen Flachreliefs von zwei Sphinxen mit Frauengesichtern liegen, die dem Gebäude seinen Namen gegeben haben. Die Sphinxe erinnern an den Stil des bekannten Lviver Bildhauers Paul Eutele. Das Gebäude selbst wurde 1829 nach dem Entwurf des Baumeisters Josef Semler auf Kosten des Ingenieurs Jan Pentschakowskyj errichtet. Im Jahr 1850 ging das Gebäude in das Eigentum von Adele aus der Bronsky-Familie und ihres Gatten Julian Maluschynskyj über. Aus dieser Zeit stammt noch ein weiterer Name des Palastes «Maluschyns Gut». In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde der kleine Palast im Stil des Empire umgebaut. Während des polnischen antirussischen Aufstandes 1863 sammelten sich dort die Lviver Polen, die den Aufständischen im Herzogtum Warschau halfen und ihnen von dort aus Waffen schickten. Vor dem ersten Weltkrieg fanden hier in dem Gehöft Kriegstrainings der polnischen Schützenabteilungen statt. 

    In der Nachkriegszeit - bereits unter der Sowjetherrschaft - befanden sich in dem Gebäude gewöhnliche Wohnungen, die letzten Bewohner zogen 1989 aus. Damals bestand der Plan, den Palast abzureißen. Der Schriftsteller Rostyslaw Bratun rettete mit allgemeiner Unterstützung, besonders von Schülern der Lviver Mittelschule Nr. 42, das Gebäude vor dem Abriss. In den 2000er Jahren wurde es auf Kosten einer privaten Firma renoviert, seit März 2007 befindet sich dort das Büro der Galerie „Dsyga“.

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